Montag, 3. Mai 2010

vielleicht der LETZTE eintrag

Hallo liebe blogleserin, lieber blogleser
Ich bin schon fast wieder zurück in der Schweiz. Ich hänge zwar noch in Madrid fest, werde jedoch bald nach hause zurückkehren (so swiss und iberia das wollen)

Einige von euch haben fleissig mitgelesen was ich erlebt habe. Leider habe ich keinen zähler eingebaut gehabt und habe daher keine ahnung ob und wie gut das reisetagebuch angeschaut wurde. Hat es sich überhaupt gelohnt den laptop mitzuschleppen oder waren es nur einige wenige die sich über meine geschichten gefreut haben. Daher habe ich ein kleines sehr eigennütziges anliegen an euch. Hinterlasst mir doch bitte einen kommentar im blog, oder wenn das nicht geht im gästebuch meiner website und falls auch das nicht funktioniert per email . Ich würde mich riesig freuen. Jedenfalls schon mal herzlichen dank und vielleicht bis zum nächsten blog

ich werde sicher noch einige ergänzungen zur rückreise einpflegen

Sonntag, 2. Mai 2010

Buffet und Carlos

Das Buffetangebot war richtig gut. Kalte Vorspeisen, nachher warm, Fisch, Rind, Ravioli Kartoffeln >>> sehr gut. Auch das Dessert-buffet konnte sich sehen lassen. Ich habe mir erlaubt nach Kaffee zu fragen. Der Kellner deutet nur ans andere Ende des Buffet und murmelt etwas wie aqui. Auf meine Frage nach Espresso kommt ein sehr scharfes NO. Daraufhin verziehe ich mich Richtung Bar. Dort erhalte ich einen wunderbaren Cafe solo con Carlos tercero wie ich das gerne habe.
Die Kollegen von Roma sind auch im Meliá gelandet und schimpfen über das Gepäckhandling. Einen Teil des Luggage haben sie erhalten, der Rest ist immer noch im Flughafen. Ich bin ja gespannt, ob ich meinen Koffer morgen erhalte ??

sauer, nicht Pisco sour

Jetzt bin ich aber richtig sauer. Das hat nichts mit der südamerikanischen Mentalität zu tun, sondern ist schlicht und einfach unprofessionell. Erst die Verspätung ex Lima. Kann ja mal passieren wenn die Maschine gewechselt werden muss. Information wäre die erste Notwendigkeit um die PAX nicht völlig sauer werden zu lassen. Wir sind dann mit 5 Stunden delay gestartet und hatten einen ruhigen Flug. Keine Info an die PAX mit weiteren Verbindungen. Die Dame neben mir fängt morgen einen neuen Job in Berlin an und war entsprechend nervös. Ob sie ihren Flug erreicht hat weiss ich nicht.
Der Typ am Infoschalter in MAD hat sich zwar Mühe gegeben die Information loszuwerden und war auch vorbereitet. Ich sei auf einen anderen Flug morgen früh umgebucht worden und solle jetzt ins Hotel gehen. Es sei alles bezahlt. Das Gepäck müsse ich allerdings mitnehmen. Der Bus warte in Kolonne 1 im Parking erfahre ich später.
Gepäck ?? Ich warte aber es kommt nicht, anderen PAX geht es genau so. Auf meine Nachfrage am Lost and Found Schalter am hinteren Ende der grossen Halle erfahre ich dann aber, das Gepäck sei, da durch gecheckt nach Zürich, nicht verfügbar. Das heisst aber auch, dass ich nichts bei mir habe.
Ich war schon vor der geplanten Abflugzeit der Maschine nach Zürich am Gepäckband. Das hätte mit einem kleinen Delay gereicht mich ohne Gepäck mitzunehmen (auch wenn der Abflug im Terminal 1 geplant gewesen ist). Ich habe schon verschiedene Male auf Passengers from connecting flights gewartet, warum ging das heute nicht?

Dass die Cabin Crew keine Ahnung über die Weiterflüge hat ist das eine, dass sie sich nicht einmal die Zeit nimmt, um etwas abzuklären ist das andere. So jetzt habe ich den ersten Druck abgelassen und gehe völlig verschwitzt (und dementsprechend kaum gut riechend) essen.
Hasta la pronto

Delay in LIM

Den ganzen Tag herumhängen weil ja heute Feiertag ist und die Peruaner am Tag der Arbeit auch nicht arbeiten. Dann mit dem Taxi zum Flughafen, mindestens 2 Stunden vor Abflug, ist ja klar. Schon beim Einchecken wird die vermutliche Startzeit von 19:10 auf 20:30 geändert. Das kann ja mal passieren. Rechtzeitig am Gate zu sein ist selbstverständlich. Die Maschine steht schon am Gate 21 bereit. Der Catering highloader ist auch schon an der Maschine bereit. Plötzlich geht nichts mehr. Die Crew am Gate wird auch langsam nervös. Erst wird einmal eine Verspätung von 2 Stunden bekannt gegeben. Einen Verpflegungsgutschein kann sich jeder abholen. Vorerst ist mal Ruhe bei den PAX. Dann um 21:30 die Mitteilung, dass der Flieger erst um Mitternacht starten wird. Das ist doch genau was ich mir gewünscht habe. Den Anschluss in MAD werde ich voraussichtlich nicht erreichen. Der nächste Flieger MAD -ZRH geht erst am morgen. Warten kann die Maschine in MAD auch nicht, da ja ZRH um 22:00 schliesst. Falls ich den Flieger in MAD nicht erreiche, wird mir eine Übernachtung bezahlt, hahaha, das weiss ich doch aus meinen Gate Gourmet - Zeiten auch noch. Ich verliere trotzdem einen Tag. Ob das richtig angezeigt wird weiss ich nicht. Ich habe es 20 nach zehn local time abgeschickt.

Samstag, 1. Mai 2010

adios Lima

Ich habe mein letztes Frühstück vor der Abreise genossen. Wie hier üblich begleitet von einem Hupkonzert in den verschiedensten Tonlagen. Das Hotel ist ja auch nicht weit von der nächten Kreuzung entfernt. So nun noch fertig packen, auschecken im Hotel, Taxi zum Flughafen und dort einchecken. Und dann die lange Reise ....
Einserseits freue ich mich wieder in die Schweiz zurück zu reisen, andererseits fällt es mir am Anfang sicher schwer, wieder alles gut organisiert zu erleben. Aber was solls?
SUIZA yo regresa a casa y PERU voy a regresar en un otro día

Freitag, 30. April 2010

Larcomar

Nach dem Früstück hole ich meine Wäsche in der Lavanderia. Gleicher Preis wie letztes Mal. Anschliessend zur Schule um die Schulden zu begleichen. Kathi hat ja das Zimmer gebucht und gleich bezahlt. So konnte sie garantieren, dass das Zimmer auch wirklich für mich reserviert ist. Es ist Pause und ich werde begrüsst, wie wenn ich schon vor Monaten das letzte Mal hier gewesen wäre. Ein Gefühl wie nach Hause kommen. Das Thema ist natürlich mein Ausflug nach Huaraz und der Besuch beim Ahijado. Ich offeriere um 13 Uhr mit dem Laptop nochmals vorbeizukommen um die Fotos anzuschauen. Begeisterung.
In der Zwischenzeit gehe ich ins Larcomar. Dieses Einkaufscenter ist in die Küste eingebaut und kann so von der Strasse her gar nicht richtig wahrgenommen werden. Ich habe nicht realisiert, dass ich schon mehrmals UEBER das Larcomar gefahren bin.
Auch heute konnte ich wieder Fotos für Sandra machen.Im Center habe ich mir einen frischen Fruchtsaft genehmigt. 5 dl Vitamin pur, das war wirklich super. Was drin war, weiss ich nicht, ich weiss lediglich dass die Strawberries fehlten. Die Lady im shop hatte sich seehr dafür entschuldigt. Ist mir ja auch recht, ich will ja keine Erdbeeren diese erhalte ich ja auch en la Suiza.
Ich bin zu faul um zurück zu gehen. Also Taxi. Der erste Fahrer quatscht mich an und fragt wohin ich fahren wolle. Ich sag ihm die Adresse und frage was es kostet. 10 soles war seine Antwort. Ich quittiere mit einem deutlichen NO. Da kommt schon der nächste das selbe Spiel mit dem selben Resultat. Ich bin Tourist, aber komplett ausnehmen könnt ihr andere sage ich mir. Etwas weiter vorne steht auch noch ein Taxi, nicht mehr ganz neu und grössenmässig "Tschinggerucksack". Ich frage den Fahrer nach dem Preis und fahre schlussendlich für 5 soles bis vor die Haustüre. Rede muesch mit de Lüüt.
Die Fotos von meinem Besuch bei Dayner und dem Ausflug nach Portochuela gefallen den Anwesenden sehr und ich werde mehrmals gebeten, die eine oder andere Foto per eMail zu senden. Ich werde noch einige Zeit brauchen um alle Wünsche zu erfüllen.
Jetzt gehe ich Nachtessen in einem Lokal in der Nähe des Parque Kenedy


Donnerstag, 29. April 2010

wieder in Lima

doch zuerst verspüre ich sowas wie Hunger. das Hotel hat ein richtig gemütlich aussehendes Restaurant. Doch schön der Reihe nach.
Heute Frühstück wie üblich. Ich muss schon gar nicht mehr aufzählen. Ich muss nur noch bestätigend nicken und die Bestellung läuft schon. Zeitlich sollte das schon klappen. Ich habe das Ticket bei MOVIL TOURS schon gekauft und habe damit auch einen garantierten Sitzplatz. Abfahrt um Neun, das heisst halb neun dort sein. Es ist acht Uhr und ich habe alles gepackt und stehe nun mit dem Koffer vor der Reception. Check-out por favor -> löst ziemlich Stress beim Angestellten hinter der Theke aus. Telefonieren ins Restaurant ob noch etwas zu bezahlen sei, wahrscheinlich die gleiche Frage ans Zimmermädchen etc. dann geht es los. Der Abgleich der Papierbelege mit dem Computer scheint zu funktionieren. Nur wie die Rechnung auf dem richtigen Drucker mit dem richtigen Formular gestartet werden kann scheint nicht bekannt zu sein.. Es ist zwischenzeitlich 20 nach acht geworden. Der IT-Typ der zu Hilfe kommt, kontrolliert auch nochmals alle Belege. Die Zeit läuft. Ich zeige auf meine Uhr, worauf ganz erstaunt gefragt wird, wann den mein Bus fahre? (ist ja klar, dass ich mindestens einen oder zwei Tage vorher auschecke hahaha..) . Dann geht es erstaunlicherweise sehr schnell. Der Angestellte besorgt mir sogar noch ein Taxi. Dann geht es los in Richtung Bus. Den Bergteil der Fahrt habe ich ja am Samstag infolge Dunkelheit nicht gesehen. Jetzt möchte ich das noch nachholen. Der Bus ist voll und es kann losgehen. Es sieht wirklich aus wie bei uns in den Alpen. Schön grün, viele Kühe auf der Weide, ab und zu mal ein Hund oder ein Bauer. Die Strasse führt zunächst in die Höhe um dann ziemlich steil abzufallen.Auch hier die schon bekannten Serpentienen. Eine scharfe Kurve nach der anderen, nicht immer leicht zu fahren mit dem grossen Bus. in einer scharfen Linkskurve fällt mir die Leitplanke doch ziemlich stark negativ auf. Da muss ein grösseres Fahrzeug aus der Kurve geflogen und vielleicht abgestürzt sein. Wie mein Blog beweist, haben unsere Fahrer einen guten Job gemacht. Nach den ersten vier Stunden der übliche Halt. Schlange stehen ist ja klar nach vier Stunden. Etwas kleines essen und schon geht es weiter. Jetzt sind wir knapp über Meereshöhe angelangt. Die Strasse ist ab jetzt auch eine Autobahn und dementsprechend schnell befahrbar. Mit gut 100 kmh sind wir unterwegs. In der Nähe von Lima geht es dann aber wieder los. Stau an jeder Ecke. Auch heute brauchen wir wieder fast zehn Stunden. Der Fahrplan könnte eigentlich mal geändert werden. Jedenfalls wir sind angekommen und der Taxifahrer hat sogar mein Hotel gefunden. Kathy von HISPANA hat einen guten Job gemacht und das richtige Hotel gebucht. i Gracias Kathy, me gusta mucho !Klein und ganz gemütlich ist es hier. Die Lavanderia ist auch gleich über die Strasse. Ich werde natürlich den günstigen Preis nochmals ausnützen und die Wäsche der letzten Woche nicht schnutzig nach Hause nehmen. Das Nachtessen schmeckt ganz gut, und jetzt muss noch der Blog nachgetragen sein. Mit den heutigen Fotos habe ich allerdings ein technisches Problem. Also hasta la mañana